Der Verein "Eichenlaub Kraham"

Kraham - ein unscheinbares Dorf am Rande des Isentales. Mit seinen sechs Häusern würde man nicht erwarten, dass Kraham einen der mitgliedstärksten Schützenvereine im Schützengau Dorfen beherbergt. Betrachtet man jedoch die Geschichte unseres Vereinsdorfes, welche sich bis zur ersten urkundlichen Erwähnung im Jahre 772 zurückverfolgen lässt, so lässt sich seine Bedeutung für die Region erahnen. Selbst Bischöfe und König Heinrich I. verschlug es nachweislich hierher.Bei einem Ort mit solch traditionsreicher Geschichte ist es auch nicht verwunderlich, dass er sogar eine eigene Sage zu erzählen weiß.

Um 1980 wurden diese Ein- steckabzeichen in erster Linie für die Jugend angeschafft, die noch keine Schützen- tracht besaß, damit auch diese ihre Zugehörigkeit zu Verein demonstrieren können. Leider wurde dies nicht sehr gut angenommen

Die Sage vom "Krahamer Schimmel" besagt, dass im 30-jährigen Krieg, so will es die Überlieferung wissen, die Krahamer Bauern einen schwedischen Hauptmann, den Anführer einer plündernden Bande, erschlagen und ihn im Wassergraben unterhalb des Ortes begraben haben. In gewissen Mondnächten soll seitdem in gespenstischer Weise der Kopf des edlen Pferdes aus dem Wasser schauen.

Das Vereinstaferl zeigt einen ertrinkendes Pferd und ist auf die "Sage vom Krahmer Schimmel" zurück zu führen, welche aus dem 30-jähringen Krieg stammt. Es wurde 1973 anlässlich der Fahnenweihe von Alois Schmied und Alois Wimmer gestiftet.

Diese Sage ist auch Hintergrund für das Motiv unseres Vereinstaferls, welches anlässlich der Fahnenweihe im Jahr 1973 von Alois Schmied und Alois Wimmer gestiftet wurde. Die Fahne welche bei diesem Anlass geweiht wurde zeigt auf der Vorderseite eine Szene aus der "Hubertus-Legende" und auf der Rückseite eine Abbildung des Kirchstettener Kirchleins.

 

Der wöchentliche Schießabend der Eichenlaubschützen findet Freitags im Vereinsheim auf dem Firmengelände der Fa. Maier in Kraham ab 19:00 Uhr statt. Dort trainieren sie an den acht Schießständen.