Vereinsgeschichte

Die 30er

Am 27. Dezember 1930 wurde der Schützenverein "Eichenlaub Kraham" in der Gastwirtschaft Seiser in Kraham gegründet.

 

 Die damaligen Gründungsmitglieder waren:

  • Dengl Simon

  • Eckl Anton

  • Wagenlechner Josef

  • Seiser Anton

  • Eichner Georg

  • Glockshuber Anton

  • Maier Johann

  • Eichner Josef

  • Englbrecht Martin

  • Seiser Maria<

  • Mangstl Alois

  • Glockshuber Mathias

  • Marsmann Franz

  • Hanslmeier Franz

  • Brandlhuber Jakob

Die Tradition verlangt natürlich auch einen Patenverein. Diese Aufgabe wurde von den Altschützen Grüntegernbach übernommen, von denen folgende Mitglieder der Gründung beiwohnten:

  • Niggl Alfons
  • Brandlmeier Josef
  • Glockshuber Franz
  • Riedl Martin

  • Schmid Anton
  • Schweindl Josef

Das Amt des ersten Schützenmeisters übernahm Dengl Simon. Um auch mit anderen Vereinen der Umgebung in Kontakt zu treten, wurden bereits damals zahlreiche Freundschaftsschießen veranstaltet bzw. besucht. So z.B. gegen Grüntegernbach (1932) und Hampersdorf (1933). 1934 folgte Josef Wagenlechner als Schützenmeister. In seiner Amtperiode wurde unter anderem beschlossen, in Zukunft Schützenbälle abzuhalten. Der erste fand schließlich im Jahr 1935 statt.

Die 40er

Der Beginn des 2. Weltkrieges hatte auch große Auswirkungen auf das Vereinsleben. Schließlich ging es soweit, dass man im Jahr 1940 nur noch 10 aktive Mitglieder vorweisen konnte und so beschloss man am 14. Januar die Einstellung der Vereinsabende. Bedauerlicherweise fielen sechs Vereinsmitglieder dem Krieg zum Opfer.

Gute Laune im Vereinslokal Seiser

Als 1948, drei Jahre nach Kriegsende, verkündet wurde, dass sich Schützenvereine wieder betätigen durften, wurde nicht lange gefackelt und so erweckte Bartholomäus Maier, zusammen mit 21 weiteren Mitgliedern, den Vereine wieder zu neuem Leben. Er übernahm auch gleich das Schützenmeisteramt, welches er bis zu seiner Ablösung durch Josef Brandlhuber im Jahr 1953 mit großem Eifer ausübte.

Die 50er

Um der stets steigenden Anzahl an Mitgliedern etwas bieten zu können, wurde in den Nachkriegszeit ein ganzjähriges Vereinsprogramm aufgestellt.

So beginnt mit dem Anfangsschießen im Oktober die Schießsaison und die damit verbundenen Schießabende, welche Freitags statt finden. Um dies etwas abwechslungsreicher zu gestallten, nimmt man auch regelmäßig an überörtlichen Wettkämpfen wie z.B. Stadtmeisterschaften, diversen Pokal- und Freundschaftsschießen oder an Gaurundenwettkämpfen teil. Die Schießsaison endet gewöhnlich im Frühjahr, wenn es wieder Zeit wird, mit der Feldarbeit zu beginnen. Das wird dann mit einem Preisschießen, dem so genannten Strohschießen, zelebriert.



Natürlich gibt es auch Aktivitäten, die sich nicht nur um das Schießen drehen. Besonders beliebt sind hierbei die Christbaumversteigerungen, das alljährliche Sauessen zur Weihnachtszeit und Faschingsbälle.

Auch in den Sommermonaten steht das Vereinsleben keineswegs still. Zu dieser Zeit findet nämlich der beliebte und stets zahlreich besuchte Schützenausflug statt. Des Weiteren werden Fahnenweihen und Gründungsfeste anderer Vereine besucht.

Man sieht also deutlich, dass man sich sehr bemüht hat, der Landbevölkerung ein abwechslungsreiches Freizeitprogramm zu bieten.



Die 60er

Im Jahr 1965 wurde eine Schützenkette gekauft, auf welcher sich in Zukunft die Schützenkönige des Vereins verewigen sollten.

1967 war das Jahr, in dem Michael Richinger das Amt des 1. Schützenmeisters übernahm, welches er für viele Jahre ausübte. Die Zahl der Mitglieder war bis zu diesem Zeitpunkt bereits auf 55 gestiegen und sollte noch weiter wachsen.

Die 70er

Fleißige Helfer beim Zeltaufbau
Die Fahnenbraut Rita Hartl mit der neuen Fahne

Ein seit langem gehegter Wunsch wird 1973 endlich wahr: Die eigene Fahne zu Weihen. Dieses große Ereignis kostete viel Schweiß und Mühe, war aber am Ende ein großer Erfolg und die 55 teilnehmenden Vereine waren zufrieden.

Die neue Fahne musste natürlich präsentiert werden und somit wurden in den 70ern eine Vielzahl von Festlichkeiten anderer Vereine besucht.

Im September wurde mit dem Bau des Schießstandes im Vereinslokal Seiser begonnen und schon nach 3 Monaten harter Arbeit, für die zahlreiche Mitglieder ihre Wochenenden opferten, wurde er fertig gestellt. Am 12.12.1975 fiel schließlich der erste Schuss an der mit neuen mit Elektromotoren betriebenen Anlage. Nach der Sektweihe, gab es zur Feier des Tages ein Essen, an dem 31 Schützen und Schützenfrauen teilnahmen. Verspeist wurden hierbei zwei Rehe.

Die Verein-V.I.Ps Fahnenmutter und -braut bei der Einweihung des neuen Schießstandes

1976 zu unser aller Bedauern mussten wir am 16. Januar unseren ehemaligen Schützenmeister Josef Wagenlechner zu Grabe tragen.

1977 wurde der Verein neu eingekleidet und man besorgte einen dringend benötigten Gewehrschrank.

Ein kleines Jubiläum gab es 1978. Man feierte vereinsintern "30 Jahre Eichenlaub Kraham seit Kriegsende" mit einem Pokalschießen.

Langsam machte man sich auch daran, sich mit der für 1980 geplanten 50-Jahr-Feier zu befassen.



Faschingsfeier im Vereinslokal Seiser

Fortsetzung folgt....